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Während des Lockdowns konnten Eltern und Lehrpersonen die Vorteile der individuellen Förderung entdecken. Beim Erarbeiten der von den Lehrpersonen vorgegebenen Lerninhalte konnten persönliche Interessen und der individuelle Biorhythmus der Kindergartenkinder berücksichtigt werden. Sie konnten beim Lernen mehr Verantwortung übernehmen und zeitweise selbst über das Lerntempo bestimmen.

Diese Erfahrungen sollten wir dazu nutzen, eine längst fällige Diskussion über folgende systemische Absurdität anzustossen: Vier- bis Sechsjährige werden in Gruppen von 20 und mehr Kindern gefördert, während Schülerinnen und Schüler in den ersten, zweiten und teilweise in den dritten Klassen in Halbklassen unterrichtet werden. Angesichts der Tatsache, dass Kinder im Kindergarten umfassend ganzheitlich gefördert werden müssten, ist dies völlig unsinnig!

Clarita Kunz

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